Trachtlerin und Trachtler genießen den Sonnenuntergang

Alles aus dem Trachtenjahr

Während eines Trachtenjahres is so einiges los beim Almröserl Oberneukirchen
Wos genau? Das kannst du in der untenstehenden Historie nachlesen!

Gelungenes Theaterstück vom"Boandlgeheimnis" ein Schwank von Ralph Wallner

Das Stück "Boandlgeheimnis" des Trachtenvereins Oberneukirchen war ein Riesen Erfolg: Das Publikum lachte, staunte und ließ sich von der bayerischen Lebensart begeistern. Wer das Spektakel noch nicht gesehen hat, kann sich auf die letzten beiden Aufführungen freuen.

Der Boandl ist tot. Der hiesige Totengräber hat sich selbst ins Jenseits verfrachtet. Für Ripperl-Reni (Claudia Gallemann) und Schnitter-Fesl (Georg Schönhuber) vom Schattenamt ist das eine Katastrophe! Wer soll nun die Seelen ins Jenseits führen? Der lebenslustige Nepo (Rupert Staudhammer) und dessen tollpatschige Schwester Flora (Andrea Prametsberger) haben die Baracke vom Boandl geerbt, haben aber keine Ahnung, welchen „Beruf“ ihr entfernter Verwandter neben Gräber schaufeln, hatte. Da entdecken die beiden ein mysteriöses Buch, das mehr Macht besitzt, als einem Sterblichen lieb ist. Es sind jede Menge Geheimnisse zu lösen. Was weiß die nette Mali (Hannah Speckbacher) über den Boandl und warum sind die zwei heiratswütigen Dorfwitwen Hiltrud (Ruth Mayr) und Waldtrud (Andrea Steiglechner) sowie der unscheinbare Friedhofsgärtner Bene (Engelbert Hopf) ständig in der Hütte des Totengräbers. Für Reni und Fesl aber gibt es hauptsächlich nur ein Problem. Wo ist dieses verflixte Buch? 

 

 Hier gehts zu ein paar Bildern


Heimatabend 2025

 

 

Heimatabend des Trachtenvereins “Almröserl” Oberneukirchen – Ein stimmungsvoller Abend voller Tradition 

 

Oberneukirchen – Rund 70 aktive Trachtlerinnen und Trachtler jeden Alters präsentierten am 21. November 2025 beim Heimatabend des Trachtenvereins Almröserl Oberneukirchen ein abwechslungsreiches Programm, das das Publikum im voll besetzten Saal begeisterte. Von den Kleinsten der Bambini-Gruppe über Kinder und Jugendliche bis hin zu den Aktiven zeigte jede Gruppe, mit wie viel Herzblut und Leidenschaft sie das bayerische Brauchtum lebt. 

Schon der Auftakt ließ erahnen, welch vielfältiger Abend bevorstand: Die Buam eröffneten mit dem Heisei, gefolgt vom "Sternpolker" der Kinder und dem "Traunsteiner" Plattler der Jugend. Besonders erfreulich war der Auftritt der Nachwuchsmusikanten. Luisa Vorportner und Maxima Dirnberger präsentierten den viele Zuschauern das Musikstück "Schinderl Schneider Sepp". 

Die Aktiven überzeugten mit dem "Olympiapolka", bevor der Männer-4-Gsang mit einem bayerischen Stück für Abwechslung sorgte. Auch die Jüngsten der Bambini-Gruppe durften nicht fehlen und zeigten beim "Woaf" ihr Talent. Mit dem Birkenstoana, getanzt von den Kindern, ging es dann in die Pause. 

Der zweite Programmblock startete mit dem Marschplattler der Aktiven, die Jugend zeigte mit dem Mühlradl, wie rhythmisch und synchron sie bereits tanzt, und die Schönhubers begeisterte mit einem Polka. Ein weiterer Höhepunkt war der Frauen-4-Gsang, welcher mit „Bei da Lindn bin i gesssessn“ vom Publikum großen Applaus erntete. Kurz vor dem großen Fiale zeigten die Aktiven Trachtler den "Laubentanz".  

Das beeindruckendste des Abends kam jedoch ganz zum Schluss. Bei dem alle 70 aktive Tracjtler und Trachtlerinnen gemeinsam den Auftanz tanzten – ein eindrucksvolles Bild, das die Verbundenheit zwischen den Generationen und die Lebendigkeit des Vereins widerspiegelte. 

Der Heimatabend zeigte wiedermal, wie wichtig Tradition, Gemeinschaft und Nachwuchsarbeit im Trachtenverein Almröserl Oberneukirchen sind.

Patenbitten

 

 Am vergangenen Freitag machten sich über 100 Trachtler aus Oberneukirchen auf den Weg nach Altötting, um beim Graminger Wirt ein ganz besonderes Anliegen vorzutragen: Der Trachtenverein Almröserl Oberneukirchen feiert im Jahr 2026 sein großes Gründungsfest – und dafür sollte ein würdiger Patenverein gefunden werden.

Zu Beginn der Veranstaltung sorgte die Schirmherrin Anna Meier aus Oberneukirchen gleich für einen zünftigen Auftakt: Mit einem geübtem Schlag zapfte sie das mitgebrachte Bierfass  an – und mit dem ersten frischen Schluck war die Stimmung schon auf Festniveau.

Mit Musik, guter Laune und viel Vorfreude baten die Oberneukirchner anschließend ihre Trachtenfreunde aus Altötting um die ehrenvolle Aufgabe, Patenverein zu werden. Doch bevor die Altöttinger ihr Jawort geben konnten, mussten sie sich einer ordentlichen Patenprüfung unterziehen. Wolfgang Gehringer und Stefan Hahn moderierten als "Patenprüfer" diese Prüfung, zu der sie sich allerlei lustige und kreative Aufgaben ausgedacht hatten. In Quizrunden und Wissensfragen rund um den Verein und speziellen Geschicklichkeitsspielen wurde getestet, ob die Altöttinger wirklich würdige Paten wären. Nachdem die Altöttinger Trachtler alle Prüfungen mit Bravour bestanden hatten, war Oberneukirchen an der Reihe: Nun mussten sie zeigen, ob ihre Anfrage auch wirklich ernsthaft und wohlüberlegt war und was ihnen einen Patenschaft der Altöttinger wert wäre. Vorstand Bastian Aschl, zweiter Vorstand Michael Bernhart, Festleiter Simon Bernhart, Kassierin Ingrid Speckbacher, Patenbraut Hannah Speckbacher und Schirmherrin Anna Meier  knieten eisern auf einem scharfkantigen Holzscheit, während die Altöttinger ihre Forderungen stellten. Die Oberneukirchner mussten allerlei Versprechen und Zugeständnisse machen – begleitet von viel Gelächter und Applaus. Schließlich erklärten sich die Altöttinger zufrieden und sagten freudig zu, beim Gründungsfest 2026 die Patenschaft zu übernehmen.

Zum krönenden Abschluss gab es dann noch eine besondere Überraschung: Die Altöttinger stellten ihre Patenbraut in Form des beliebten Spiels „Herzblatt“ vor. Dabei durften die beiden Oberneukirchner Vorstände selbst aus drei Kandidatinnen von Altötting, ihre zukünftige Patenbraut auswählen – ein großer Spaß für alle Anwesenden und ein würdiger Abschluss eines unvergesslichen Abends.

Mit einem kräftigen „Vergelt’s Gott!“, Musik und bester Stimmung fand das Patenbitten beim Graminger Wirt seinen Ausklang. Nun steht fest: Die Altöttinger Trachtler werden die Patenschaft für das Gründungsfest 2026 übernehmen – und die Freundschaft zwischen den beiden Vereinen ist größer denn je.